soll sasse architekten

Ideenwettbewerb zum Neubau des Neuen Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin am Kulturforum

in Zusammenarbeit mit Klaus Gauselmann Architekt

Der Entwurf spielt mit der allgemeinen Erwartungshaltung an ein neues Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts in prominentester Umgebung. In der dialektischen Nachbarschaft des Kulturforums in Berlin wird ein skulpturaler Köper etabliert, der augenscheinlich kein Museum ist. Die einzelnen und gereihten archetypischen Häuser besetzen das Baufeld in dörflicher Struktur; es bilden sich Plätze, Höfe und Gassen. Dieser Raum ist durchweg öffentlich und jederzeit zugänglich. Auf der zum Kirchplatz ausgerichteten Piazza gibt es ein Café und einen Laden, Treppen und Sitzstufen. Einige Häuser sind von Skulpturen bewohnt.

Das Dorf, der städtebauliche Ursprung, fügt sich in die vorherrschende Dialektik.